Innocent

  Home
  Gästebuch

  Episoden
  Darsteller
  Übernatürliches

  Soundtrack
  Outtakes
  History

  Stars (Cast)
  Sonstiges

Unterhaltung

  Virtuelle Serien
  Charts
  Contests
  Sonstiges

  Sonstiges

  Webmaster
  ... mehr

© innocent-online

Projekte

Kontakt

mc_pee@hotmail.de
mc_pee@hotmail.de
204-435-925

Counter

X-Stat.de

Giles - The Movie

Teil 1

Er rannte durch die Bibliothek. Die Welt der Bücher war seine Heimat. Aber heute ließ er alles stehen. Es war ihm egal, wie viele Leute er anrempelte. Es musste schnell gehen. Wie konnten sie ihm auch alle im Weg stehen? Sonst war es doch auch immer alles leer? Wer kam schon freiwillig zum Lesen hierher? Niemand… in all den Jahren als Schulbibliothekar an der Sunnydale Highschool hatte Rupert Giles immer nur die Jägerin und ihre Freunde zur Gesellschaft gehabt. Gemeinsam hatten sie so einiges durch gestanden und das Böse des Öfteren vernichtet. Sie hatten den ein oder anderen Weltuntergang verhindert… doch nun hatte er schon länger nichts mehr von seiner Scooby Gang gehört. Alle waren verschiedene Wege gegangen und wollten ihr neues Leben genießen. Und Giles?...

Erst hatte es ihn zurück in seine Heimat verschlagen. London, so britisch wie immer. Es hatte sich nichts verändert. Nicht einmal der neue Rat versuchte sich neuen Methoden zu öffnen. Alles blieb beim Alten… doch nicht Giles… er war nicht mehr der Alte. Schon oft hatte man ihm gesagt, dass er viel zu amerikanisch geworden war und es stimmte. Es hatte ihn nichts mehr in England halten können und nun war er hier… Brooklyn… Was wollte er eigentlich hier? Eine Stadt in der er nur in dieser Bibliothek saß, die nicht einmal auf dem neuesten Stand war. Hier konnte er immer nur Bücher ausleihen, wieder einsortieren und beratend zur Seite stehen.

Dabei wusste er genau, dass nur die wenigsten Bücher auch wirklich gelesen wurden. Trotzdem waren einige noch zu faul, um die Bücher irgendwann auch mal zurückzubringen und dann durfte er sich auch noch ans Telefon setzen und diskutieren. Doch heute war es anders. Heute lief er durch die Reihen und dachte darüber nach, wer ihn wohl sprechen wollte. Giles wusste nur, dass jemand am Telefon auf ihn wartete. Der Hörer lag schon parat. Doch niemals hatte der ehemalige Wächter damit gerechnet die Stimme zu hören, die nun am anderen Ende der Leitung mit ihm sprach. Er hatte auf einen Wächter getippt oder irgendjemand Unbekannten, der ihm wieder was verkaufen wollte. Er hatte sich sogar gewünscht, es wäre Buffy, Willow, Dawn oder im Zweifelsfalle auch Xander, aber nein…

Wie lange hatte er diese Stimme schon nicht mehr gehört? Die Beiden hatten sich noch nie viel zu sagen gehabt. Aber wenn es der Fall gewesen war, so war es auch wichtig… so wie jetzt… „Oz… Schön, mal wieder was von dir zu hören. Ähm…“


„Giles, ich muss Sie sprechen. Heute Abend am Green Wood Friedhof und kommen Sie nicht zu spät.“…

Oz legte einfach auf und das nun folgende Signalzeichen verwirrte Giles noch zusätzlich. Er hatte den Werwolf seit nun fast vier Jahren nicht mehr gesehen. Doch es schien etwas in der Luft zu liegen. Der Wächter nahm seine Brille von der Nase und fing an diese mit einem Tuch zu säubern. Was konnte Oz so in Unruhe versetzt haben? Gab es etwas, dass sie gemeinsam bekämpfen könnten? Mal wieder ein Schwert in der Hand zu haben, würde Giles sicher gut tun. Allerdings wusste er immer nicht, wie Willows Exfreund an seine Nummer gekommen war… Gedankenverloren verließ er das kleine Bürozimmer wieder und stieß mit einer seiner Angestellten zusammen. Misses Goodlyn hieß die junge Frau, die nun die Bücher zu seinen Füßen aufhob. Als Gentleman half er ihr natürlich, denn schließlich war es auch seine Schuld gewesen. Doch während er ihr die Bücher auf einen Stapel legte, fielen ihm ihre Hände auf. Sie hatte überall Schrammen und Schürfwunden. Sie war wohl in eine Prügelei geraten… ihr Gesicht hatte aber nichts abbekommen, woraus er schloss, dass sie ihren Gegner erledigt hatte…

In diesem Moment erinnerte sie ihn an seine Buffy, obwohl sie ganz anders aussah. Ihre Haare waren braun und sie trug sie offen, was seine Jägerin selten tat. Zudem hatte seine Angestellte Strähnen in ihrem langen Haar, dass ihr über die Schultern fiel. Ihre Augen waren braun und so scheu wie die eines jungen Rehkitz. Und genau so schüchtern wirkte sie auch, als sie den Stapel Bücher nahm und ihn allein ließ.

Diese Frau erinnerte ihn irgendwie an Willow. Sie war am Anfang auch so schüchtern gewesen, bis sie sich der Magie widmete. Doch nein… er hatte keine Zeit darüber nachzudenken. Oz erwartete ihn. Er durfte auf keinen Fall zu spät kommen. Auch wenn ihr Treffen erst in ein paar Stunden stattfinden sollte. Giles war nie derjenige gewesen, auf den anderen warten mussten. Der ehemalige Wächter wollte sich auf dem Weg noch etwas vorbereiten und für heute einfach Schluss machen. Seine Angestellten sahen sich noch nicht einmal nach ihm um. Doch er wusste genau, dass sie keine halbe Stunde mehr länger bleiben würden, nachdem er gegangen war. Sie waren alle so faul, aber was sollte er schon dagegen machen. Er hatte nun einmal nur sie gefunden und musste damit nun halt leben.

Die Fahrt zu seinem kleinen Apartment war keine lange Strecke. Doch jedes Mal raubte es ihm wertvolle Zeit. Es schien, als gäbe es in dieser Stadt so etwas wie Dauerberufsverkehr. Hier stand niemals etwas still. Alles war immer und überall in Bewegung. Allerdings interessierte das Rupert Giles sonst nicht viel. Heute jedoch drückte er immer wieder auf die Hupe und wollte endlich zu Hause ankommen. Er konnte ja nicht wissen, was ihn dort erwartete. Er hätte niemals auch nur daran gedacht, sie irgendwann einmal wieder zu sehen. Doch als er die Tür öffnete, stand sie wirklich da. Sie sah aus wie immer. So verwegen und kühl und mit Augen, die ihm sagten… der alte gute Giles, so wie ich ihn kenne…

Ja, er hatte sich nicht verändert. Aber sie auch nicht. Giles schloss die Tür hinter sich und putzte dann seine Brille. Als er sie wieder aufsetze saß sie immer noch da. Auf seinem Sessel… sie hatte ihn von dem Bücherregal weg geschoben oder auch weg gezogen. Es war egal. Nun saß sie aber da, der Tür genau gegenüber, um zu sehen, wann er wieder da war. Eine Begrüßung brauchten sie Beide nicht. Darauf hatte sie noch nie Wert gelegt. Also was wollte sie hier?

„Es scheint, als hättest du auf mich gewartet?“, Giles musste bei ihr nicht drum herum reden. Sie war doch auch immer direkt gewesen. Sie kannte es nicht anders und sie würde niemals anders werden: „Schön Sie zu sehen, Giles. Ist ziemlich lange her, oder? Aber wie ich sehe, lebt es sich hier auch nicht anders als in Sunnydale. Aber lassen wir das Gerede, ich bin hier, um mit Ihnen zu reden, Giles.“

„Reden, Faith, nicht mehr? Es ist schwer vorstellbar, dass du nur hier bist, um zu reden. Sag mir doch einfach, welcher Dämon dich jetzt fasziniert hat… und wieso du ihn nicht vernichten konntest?“, Giles wusste, dass es Faith wahnsinnig machte, wenn er so mit ihr sprach. Doch er wollte, dass sie aufstand. Er mochte es nicht, wenn man seine Sachen umstellte, das verletzte seinen Ordnungsfimmel. Nicht, dass dieser so besonders ausgeprägt war, denn schließlich hatte er die letzten Jahre seines Lebens mit Teenagern verbracht, welche die Eigenart hatten, alles durcheinander zu bringen. Faith war nur eine von diesen gewesen. Eigentlich hatte sie noch nicht einmal richtig zur Gruppe gehört. Doch ihre Art, sich immer alles unter den Nagel reißen zu wollen, war sie ihm schon damals auf die Nerven gegangen. Immer hatte sie gedacht, sie könnte alles haben was sie wollte. Aber in diesem Punkt wurde sie immer wieder eines bessern belehrt. Nun war sogar Wood weggegangen und sie war wieder allein. Hier und da mal ein schöner, heißer Abend. Allerdings nichts von Dauer… denn sie wollte nur noch eins: JAGEN – ob nun Männer oder Dämonen. Für sie waren sie alle gleich, daraus hatte sie nie einen Hehl gemacht. Doch seinen Rat schätze sie, also hörte sie Giles zu und kam das eine aufs andere Mal vorbei. Sie jagte nun schon so lange. Doch sie wollte nicht aufhören. Sie war eben nicht B. Faith hatte ihr eigenes Leben, auch wenn Giles davon überzeugt war, dass sie einfach nicht wusste, was sie damit anfangen sollte. Aber wusste er selbst das? Er jagte doch auch wieder etwas hinterher oder wünschte sich dies zumindest. Keiner von ihnen konnte einfach so weiter machen. Sie saßen alle hier fest und fingen wieder so an wie früher.

Faith war von dem Stuhl aufgestanden und ging nun im Raum auf und ab. Sie war unruhig, denn sie wusste nicht, wie sie es sagen sollte. Doch es musste sein. Nur Giles konnte ihr jetzt noch helfen: „Ich war gestern unterwegs… Giles, gibt es noch mehr? Sie wissen doch, was Willow getan hat. Doch sind hier noch welche?“

„Jägerinnen? Das ist eine gute Frage? Der Rat sucht alle zusammen und will sie in England trainieren. Aber auch sie können bestimmt nicht alle finden. – Hast du denn eine gesehen?“, Giles sah Faith an. Konnte es wirklich sein? War eine Jägerin hier, in dieser Stadt? Davon hätte er doch hören müssen. War er denn schon so eingerostet? Es musste dem nachgehen, aber nicht jetzt. Oz wartete auf ihn und vielleicht war es klüger auch Faith mitzunehmen. Auf der Fahrt zum Friedhof konnten sie ihr Gespräch fortsetzen und sich darüber Gedanken machen, wie sie die Jägerin finden konnten. Wenn wieder etwas auf sie zukam, brauchten sie jeden, den sie kriegen konnten… es wirkte alles wie damals. Vor so vielen Jahren, als Rupert Giles vom Rat nach Sunnydale geschickt worden war. Er sollte sich um Buffy Summers kümmern. Die Eine, die Auserwählte – die Jägerin dieser Generation. Sie hatte es zu mehr gebracht, als alle vor ihr und wahrscheinlich würde niemals wieder jemand an sie herankommen. Für Giles war sie wie eine Tochter gewesen und er vermisste sie. Doch er konnte sie auch verstehen. Sie wollte neu beginnen, aber er konnte das nicht. Das Jagen von Vampiren, das Suchen in alten Büchern… es lag ihm einfach im Blut und auch jetzt schoss das Adrenalin wieder durch seine Adern. Es lag etwas in der Luft und Faith spürte das noch mehr. Sie saßen in seinem Auto und fuhren gemeinsam zum Green Wood Friedhof.

Als sie ankamen dämmerte es bereits und von Oz war nirgendwo etwas zu sehen. Giles und Faith hatten beide Waffen dabei, doch wusste keiner von ihnen, was sie eigentlich erwartete. Giles hatte Faith zwar von Oz´ Anruf erzählt, doch sie hatte auch keine Erklärung dafür. Nun konnten die Zwei nur noch warten und die Jägerin machte das unruhig und nervös. Sie mochte es nicht gerne, wenn sie nicht die Oberhand hatte. Sie wollte immer wissen, was vor sich geht und ihren Feind kennen. Die Dunkelheit gehörte ihr, das bewies sie jedem. Also wie konnte es dieser Werwolf schaffen, sie im Dunkeln zu lassen.

Sie ging von einem Grabstein zum anderen und sah sich immer wieder um. Es blieb allerdings still. Niemand von ihnen beiden hörte es, bis Oz auf einmal hinter ihnen stand. Er sagte nichts, sondern nickte den Beiden einfach zur Begrüßung einfach nur zu. Dann deutete er ihnen den Weg und sie folgten ihm bis zu einer Gruft. Sie betraten diese gemeinsam und erst als Oz das Tor hinter ihnen verschlossen hatte, brach er sein Schweigen: „Sie sind also hier. Ich will nicht lange drum herum reden. Ich war die letzten Jahre in einem chinesischen Kloster. Die buddhistischen Mönche brachten mir bei, auch bei Vollmond meine menschliche Gestalt zu behalten. … Doch der Preis dafür war hoch. Ich habe es zu spät bemerkt, aber sie haben es geschafft meinen Geist zu entfesseln… Giles, dort draußen läuft ein Monster herum und ich bin schuld.“

„Moment, Oz, warte… Du sagst, sie haben deinen Geist entfesselt, wie meinst du das? Haben sie dich manipuliert? Hast du Dinge getan, an die du dich nicht erinnern kannst?“, Giles und Faith wollten eine Antwort von Oz, der nur mit dem Kopf schüttelte. Die Mönche hatten ihm nicht einfach geholfen sein Werwolf-Ich zu kontrollieren, nein, sie hatten es aus ihm herausgenommen und es dann frei gelassen.

Faith hatte so etwas noch nie gehört und auch Giles fiel es schwer die Fassung zu bewahren. Es lief also… ja, was hatten diese Mönche eigentlich frei gelassen. Einen Geist, eine Essenz… Was war es und wie konnten sie es vernichten? Keiner von ihnen hatte je von etwas Ähnlichem gehört. Es war also mal wieder Zeit die Bücher zu durchforsten und während Giles noch seine Brille putzte, stimmten die anderem ihm zu. Gemeinsam gingen sie zum Wagen zurück und fuhren zur Bücherei. Die Straßen waren erstaunlicher Weise frei und so kamen sie zügig an ihrem Ziel an. Zur Verwunderung des Wächters, brannte noch Licht in den Fenstern. Seine Angestellten waren doch alle gegangen? Wer von ihnen hatte bloß das Licht angelassen? Der Wächter war gar nicht begeistert und als er auch noch die Tür offen vorfand, hielt ihn nichts mehr. Er musste wissen, was dort drinnen geschah. War es nur Schusseligkeit gewesen oder war jemand in die Bibliothek eingedrungen? Die Tür wies nicht darauf hin. Alles sah ganz normal aus, eben so wie immer. Aber da war so ein Gefühl… auch Faith merkte, dass etwas nicht stimmte und zog ihren Pflock. Langsam ging sie von Regal zu Regal.

Irgendetwas war hier und sie würde es finden. Sie war eine der Jägerinnen und es war ihre Aufgabe, dem Bösen in den Arsch zu treten. Sie würde es schon finden, egal was hier war. Nur konnte sie es schon jetzt spüren und war Oz und Giles damit einen Schritt voraus. Nur nicht lange… Denn man hatte sie gehört und nun kam dieser Willkommensschrei. Es war einfach grauenhaft. Die Jägerin Vi konnte Faith nie leiden. Diese Teenagerin wusste einfach nicht, was es bedeutete eine wirkliche Vampirjägerin zu sein. Sie war schon in Sunnydale viel zu quirlig und kindisch gewesen und somit eine Gefahr für alle anderen. Nur, was machte sie jetzt hier? Faith sah sie schon anlaufen kommen und ließ ihren Pflock sinken. Sie wusste genau, dass dieses Mädchen sie noch einmal wahnsinnig machen würde. Giles erging es nicht anders. Er hatte sich wirklich nur Sorgen gemacht, wegen ihr? Das konnte er nun einfach nicht wahrhaben. Es musste doch einen anderen Grund geben, als das. Doch scheinbar gab es das nicht. Sie war hier und sie sah so glücklich aus: „Ich bin ja sooo froh. Danke, dass Sie doch noch gekommen sind. Und Faith, du bist ja auch hier. Das muss heute wirklich mein Glückstag sein.“

“Vi? Hör auf zu nerven? Was machst du hier?“, Faith hatte keine Lust sich länger als nötig mit der Schreckschraube zu unterhalten. Sie sollte nur sagen, was sie hier machte und dann wieder verschwinden. Denn keiner konnte sie wirklich hier gebrauchen, nur würde sie das nicht einmal verstehen, wenn sie es direkt ins Gesicht gesagt bekommen würde. Man könnte sie anschreien und sie würde immer noch lächelnd dastehen. Aus ihr würde Faith niemals schlau werden, aber das wollte sie auch gar nicht. Sie ging einfach an Vi vorbei und hörte ihrer Geschichte nicht einmal ganz zu: „Also, nach dem Kampf in Sunnydale sind wir alle nach England gefahren. So wie sie es gesagt haben, Mister Giles. Wir waren da, doch keiner wollte uns haben, da dieser… wie heißt das noch mal… ach, egal… Rat oder so.. na ja, also wir sind dann alle woanders hin und…“
„Vi, komm zum Punkt. Was machst du hier und…“, Giles sah an der Jägerin vorbei und folgte mit seinem Blick Faith. Sie war weitergegangen und sah nun diese Bücher auf dem Boden liegen. Sie hätte das nicht gestört, doch Giles würde das bestimmt wahnsinnig machen. Aber da war noch was anderes… Faith ging einen Schritt nach dem anderen vorsichtig durch die Regale und fand dann, was sie gesucht hatte: „Giles? Hier ist Blut auf dem Boden…“

Plötzlich war Vi abgeschrieben und Oz und Giles liefen rüber zu Faith. Der Werwolf schnupperte kurz und erklärte den anderen Beiden dann, dass das Blut noch ganz frisch sei. Der Verletzte oder die Verletzte musste noch irgendwo hier sein. Die Gruppe teilte sich also auf und suchte alle Gänge ab. Giles schlug die Richtung zu seinem Büro an und da lag sie. Charlotte Goodlyn… seine Mitarbeiterin lag mit dem Bauch auf dem Boden und ihr Arm war verletzt. Der Wächter kniete sich zu ihr runter und versuchte sie aufzuheben. Erst dann sah er, dass es nicht ihr Arm war, der blutete, sondern ihr Bauch. Irgendetwas hatte eine tiefe Wunde in ihrem Unterleib hinterlassen. Es hätte ein Schwert sein können oder aber auch nur ein Messer. Nur wer konnte dieser jungen und netten Frau so etwas antun? Sie brauchte jetzt aber nicht ihr Mitleid, sondern einen Arzt. Rupert Giles trug Charlotte in sein Bürozimmer und legte sie auf sein Sofa. Hier lag sie besser als auf dem Boden. Während sie sich kurz ausruhen sollte, wollte er einen Krankenwagen rufen. Doch das war ihm nicht vergönnt… die Leitung war tot…
 

<<< Teil 2
<<< Episodenübersicht