8 | Dämonenkind

Was bisher geschah: Tyler öffnete seine Augen und stand immer noch vor der unsichtbaren Barriere, die ihn hinderten in das Zimmer zu gelangen. Der Dämon war immer noch dabei Ava zu beeinflussen. Erschrocken ging er einige Schritte zurück. Er war sich ziemlich sicher, dass er das ganze schon mal erlebt hatte…

8.3. Dämonische Spiegel

Während er noch immer total verdattert da stand und nachdachte, geschah das unfassbare. Nein, es war kein Deja Vu, denn in seiner Erinnerung hatte sich Ava geweigert, die Seiten zu wechseln. Hier jedoch willigte sie ein. Alk freute sich über ihre Entscheidung und entfesselte seine zukünftige Frau. Wieso tat Ava das? Wieso entschied sie sich für die Seite der Dämonen? In seiner Ratlosigkeit flackerte hinter den beiden eine Gestalt auf. Es war ein kleines Mädchen, dass ein Buch aufgeschlagen hatte und daraus las. Ihr Gesicht hatte Verbrennungen und obwohl er sie nur für Sekunden sehen konnte, wusste er, dass er diese Gestalt schon irgendwo mal gesehen hatte. Erst als ein dumpfer Knall ertönte, und Alk und Ava sich in einer Stichflamme auflösten, hörte der Anwalt auf über das Mädchen zurätseln und musste nun ein Weg finden, Ava aufzuspüren.

Er brauchte Rat. Rat von den Personen, die über die ganzen Dämonengeschichten bescheid wusste. Ethan! Hastig rannte er aus der Wohnung. Doch als er vor der Wohnungstür stand, bekam er erst einmal einen Schock. Die Moiren lagen reglos auf den kalten Boden und unter ihnen waren Blutlachen, die nichts gutes verhießen. Fassungslos kniete er sich zu Amy, die eine tiefe Wunde an ihrem Hals hatte. Er suchte nach ihrem Pulse, doch wenn die Körpertemperatur schon so abgekühlt war, war es schwer, einen Pulse zu fühlen. Sie waren tot – ja, die drei Göttinnen, die ihm bei seiner Bestimmung zur Seite stehen wollten, sind auf einmal tot. Waren es etwa die Harpyien, die das Leben der Moiren beendet haben? Kurz bevor Tyler in die Wohnung eindrang, wurden die drei doch von den Dämonen mitgenommen.

Innerlich drehte Tyler langsam durch. Alles war so verrückt und kaum zu glauben, doch die Spitze vom Berg war noch längst nicht erreicht. „Treten sie mit erhobenen Händen zurück und lassen sie die Frau los“, rief eine männliche Stimme. Als Tyler erschrocken aufblickte sah er drei bewaffnete Polizisten, die mit ihrer Waffe auf ihn zielten. Ruckartig ließ er Amy los und streckte seine Hände in die Luft. Der zweite Polizist eilte daraufhin zum Anwalt und nahm ihn fest.

Kopfschüttelnd sahen ihn die zwei restlichen Polizisten an, „Drei unschuldige Frauen… Wieso? Nehmt ihn mit auf das Revier.“ Immer noch war Tyler in einem Schockzustand, weshalb er sich nicht wehren oder besser gesagt verteidigen konnte. So vieles wollte er sagen, jedoch kam nichts aus seinem Mund. Während sie die Treppen hinunter liefen, und durch die 6 Stockwerke liefen, sahen ihn die Leute fassungslos an. Einige bewarfen ihn mit Eiern und beschimpften Tyler als kaltblütigen Dreifachmörder, die anderen wiederum zerrten ihre Kinder von der Wohnungstür und hatten Angst, dass sie selbst das Opfer von Tyler wurden.

Wieder Mal war der Anwalt an einem Punkt gelangt, wo er die ganze Bestimmungssache zum Teufel jagen konnte. Wäre er doch nur ein normaler Mensch, würde er sicherlich nie in so brenzliche Lagen kommen. Irgendetwas lief total daneben und er musste schauen, dass er aus dieser ganzen Sache ungeschoren davon kam. Hoffentlich konnte er seine Unschuld beweisen, ehe zu einer Verurteilungkam.

Komischerweise musste er in diesem Moment an seinem Vater denken, der ihm immer sagte, dass man hinter die Fassade schauen muss, und nicht nur auf das, was es scheint zu sein. Er betrachtete die Polizisten durch den inneren Rückspiegel genauer an. Ihre Augen waren ganz normal, was einerseits bedeutete, dass sie womöglich keine Dämonen waren, doch andererseits kein fester Indiz für ein normal Sterblicher war. In seiner Laufbahn als Krieger hat er schon so viel verrücktes erlebt, dass er sich nicht wundern würde, wenn die Polizisten sich als Monster entpuppen und ihn irgendwie zur Hölle jagen wollten.

Unerwartet hielten die Polizisten an, wodurch der Anwalt mit seiner Stirn unsanft gegen den Fahrersitz knallte. Als Tyler aus dem Fenster blickte, erschien wieder für Sekunden das Mädchen, die ihn kichernd beäugelte und eine Seite vom dicken Buch umblätterte. „Hier ist Endstation. Haben sie ein Glück, dass man den waren Täter gefunden hat. Warten sie, sie können nun Aussteigen.“ Der Polizist auf dem Beifahrersitz stieg aus und öffnete die Tür. Nachdem er ihm die Handschellen entfernte entschuldigte er sich noch einmal für das große Missverständnis und fuhr mit dem Streifenwagen fort. So, nun stand Tyler da und musste das ganze erst einmal verarbeiten. Was für ein verrückter Tag, dachte er und streckte seinen Kopf in Richtung Wolken. Zum Glück stand er vor einem kleinen Cafe, woraufhin er sich ohne groß nachzudenken hinein begab. Der Anwalt musste erst einmal nachdenken und wollte ungestört sein, weshalb er sich im hintersten Eck des Cafes niederließ.

Erschöpft griff er nach der Getränkekarte und tat so, als würde er etwas aussuchen wollen, obwohl er schon längst entschieden hatte, was er nahm. Einen doppelten Espresso. Eigentlich würde er ja einen Kurzen vertragen, doch um 16 Uhr war es womöglich zu Früh mit Jack oder Jim (Whiskymarken) in Kontakt zutreten. „Was darf ich Ihnen bringen“, fragte eine freundliche, helle Stimme. Die weibliche Bedienung, mit den gelockten braunen Haaren hielt einen kleinen Notizblock in der linken Hand und in ihrer Rechten, einen schlichten Kugelschreiber. „Ein Jac… Ach einen doppelten Espresso bitte. Wo ist denn hier die Toilette?“, fragte Tyler und blickte suchend im Cafe umher. Nachdem sie die Bestellung aufgeschrieben hatte zeigte sie mit dem Kugelschreiber auf ein Treppengeländer, welches in eine andere Etage führte.

Tyler stand auf und schlenderte die Treppen hinunter. Unten angekommen, war auch schon gleich rechts die Herrentoilette. Bevor er die Tür öffnete, fiel ihm eine andere Tür auf, die zwei Türen neben dem Herren-WC war. Sie war nur angelehnt und darin schien jemand zu sein, da er eine Stimme hörte.

Neugierig schritt er zur Tür und öffnete sie ein wenig, um hinein zu blicken. Darin standen überall leere Flaschen, unterschiedlich große Kartons, Gläser und diverse andere Dinge, die halt in einem Abstellraum oder Kellergehörten. Doch mitten in dem ganzen unbedeuteten Sachen, war was Viereckiges, ungefähr 1,90 Meter großes Teil, welches durch einen Laken verdeckt wurde. Komisch, war im Raum den keine Person. Wie konnte er denn Stimmen hören? Tyler schlich in das Zimmer und erkannte unter dem verdeckten, einen Teil vom Spiegel, da der Laken den nicht ganz verdecken konnte. Gerade als er den Laken wegziehen wollte, hörte Tyler Schritte, die immer näher kamen. Da der nächst beste Versteck nur der hinter dem großen Spiegel war, huschte er schnell dahinter und hielt seinen Atem an. Kurz darauf öffnete jemand die Tür und schaltete das Licht, welches wahrscheinlich nicht mal 20 Watt hatte, also sehr schlecht leuchtete, an. Die Person zog an dem Laken und ließ Tyler beinahe auffliegen, da diese Person hinter dem Spiegel Griff und Tyler um ein Haar berührte.

Dämon im Spieglein komm zugleich
wer die Schönste im Modelreich?

Der Spiegel, der gerade noch die braunhaarige Bedienung spiegelte, wurde auf einmal pech-schwarz und ein Mann im schwarzen Gewand erschien darin. Tyler konnte nur erahnen, was sich gerade vor dem Spiegel abspielte. Außerdem konnte er die Bedienung, die seine Bestellung aufnahm an ihrer Stimme erkennen. Zu seiner Überraschung fing der Spiegel tatsächlich an zusprechen (bedenkt, er sieht nichts, was sich vor dem Spiegel abspielte)

„Die Schönste seid Ihr wie bisher,
doch sehr bald nimmer mehr,
Ihr werdet Ava Darwin hassen,
und vor Neid erblassen.

Wütend verschwand die Bedienung aus dem Zimmer und ließ das Licht aus Versehen brennen. Sie stürmte aus dem Cafe, auf der Suche nach der zukünftigen Schönsten. Währenddessen sprach der Spiegel unerwartet weiter.

„Ihr, der sich Versteckt hinter einem allwissenden Spiegel,
Bald gefangen hinter Tür und Riegel,
werdet ihr erbärmlich schreien,
und ohne Gins (:Tschin) Hilfe für immer dort verweilen.“

Tyler lief verdutzt hinter dem Spiegel hervor und zeigte auf sich. Meinte der in der schwarzen Kutte etwa ihn?

„Heute noch ein Krieger,
und dennoch kein triumphierender Sieger,
morgen ein Dämonenherr,
mit einem tödlichen Auge wie ein Gewehr.

Kopfschüttelnd hielt er den Spiegel fest und fragte ihn, was das ganze zu bedeuten hatte. Außerdem ging ihm die Reimerei dermaßen auf den Senkel. Der Mann entfernte seine Kutte und entpuppte sich als Jason, seinen Arbeitskollegen. Das konnte doch nicht möglich sein. Jason, ein Übernatürlicher? Hatte er etwa auch ein dunkles Geheimnis? „Bist du etwa wirklich überrascht, dass ich ein Wahrsager bin? Wenn du dich mal auf die wichtigen Dinge konzentrieren würdest, und eins und eins zusammenzählst, kämst du auf deine Antworten. Solange du dich noch beschäftigst, ob das alles hier Sinn macht, fliegt dann Leben an dir vorbei! Wach auf! Wach auf! Kämpfe! Kämpfe!“, stichelte Jason und ging aus dem Spiegel. Verdattert lief Tyler einige Schritte zurück und schlug sich auf dem Kopf. In was für eine Welt von Brooklyn war er? War das die Realität? Als der Anwalt seinen Arbeitskollegen fragte, was er mit der verschlossenen Tür meinte, zeigte er auf die Tür. Hastig rannte er zur Tür und musste feststellen, dass die Tür verschlossen war. Jeder Tritt und jeder Stoß war erfolglos. Verdammt. Plötzlich hörte er ein Ticken. Eine Uhr, die gerade in Betrieb ging. Was zur Hölle hatte das zu bedeuten? Als er unter den vielen Flaschen eine tickende Zeitbombe fand zuckte er zusammen und fragte Jason, ob das Cafe gleich in die Luft gehen würde.

Langsam bewegte sein Arbeitskollege den Kopf hoch und runter. Wütend packte Tyler Jason an den Kragen und ließ einen Schrei los. „Sagte ich doch… „Erbärmlich werdet ihr schreien.“ In diesem Moment konnte der Anwalt die Arroganz und die Herablassenden Blicke seines Arbeitskollegen überhaupt nicht ausstehen. Genau so schaute dieser immer, wenn Tyler in der Kanzlei an etwas scheiterte oder hängen blieb.  Mit einem gewaltigen Stoß, stieß Tyler seinen Arbeitskollegen gegen den Spiegel, wodurch er wieder in den Spiegel fiel. Kaum eine Sekunde wieder im Spiegel gewesen, zerbrach dieser in tausend Stücke.

„Die Uhr tickt in gleichen Abständen,
die Rettung liegt nicht in Euren Händen,
Mit Wünschen kann man eine Gefahr umgehen,
nur muss man in einer Flasche erst den Gin ersehen.
Nicht jede Flasche besitzt den Whisky Duft,
beeilt euch bevor die Bombe geht in die Luft,
Vier Minuten bis zur Explosion,
Schafft Ihr Eure Mission?“

Nach diesen abschließenden Worten, verschwand Jason, der nur noch teilweise durch die verstreuten Scherben zu erkennen war. Nun musste es schnell gehen. Falls sein Arbeitskollege die Wahrheit gesprochen hatte, müsste in einer Flasche etwas sein, welches in Retten konnte. Flasche, Wünsche, Gin? Während er die Flaschen durchstöberte, machte es bei ihm Klick. War es etwa so was wie in dem Märchen von Aladin? Gab es Genies wirklich?

Tyler blickte kurz auf die tickende Zeitbombe – Noch zwei Minuten. Hastig durchwühlte er die unzähligen Flaschen und wünschte sich, dass die Tür aufging und vor der Bombe entkommen konnte. Doch mittlerweile waren es nur noch wenige Flaschen, die kontrolliert werden musste. – Nur noch eine Minute – Tyler wurde panisch und schrie vor Verzweiflung. Er packte jede Flasche und warf sie gegen die Wand, nachdem er den Whiskyduft schnupperte. – Noch 30 Sekunden

Nichts. Aus keiner dieser Flaschen tauchte ein Genie auf, der ihm seinen Wunsch erfüllte. – Noch 10 Sekunden – Der Anwalt lief noch mal zur Tür und klopfte dagegen, vielleicht würde ja irgendjeman, der die Toilette aufsuchte, ihn hören. Noch 5 Sekunden – Die Zeit rannte ihn davon – Gerade als nur noch eine Sekunde verblieb, zischte aus einer noch nicht zerbrochenen Flasche ein weißgrauer Rauch. Der Rauch formte sich zu einem Frauenkörper, ohne Unterleib. Es war die Bedienung, etwas hässlicher und nicht mehr so hübsch, aber sie war es. Sie, die auf der Suche nach neuen Schönsten im Dämonenreich war: „Es war einmal die schönste Frau im Reich, die die Wahrheit nicht ertragen konnte und sich auf den Weg machte, die Neue zu töten. Doch es stellte sich heraus, dass ihr allwissender Spiegel nicht gelogen hatte. Sie verblasste vor Neid und verwandelte sich in einen hässlichen Gin, der dem Finder ihrer Flasche drei Wünsche gegen einen hohen Preis gewährte…

**Long Island College Hospital**

Noch während Ethan hin und her überlegte, wie er es schaffen könnte, Carmen und Tylers Eltern aus dem Zimmer zulocken, sprang die Zimmertür auf. Total außer sich versuchte Hope unter Tränen Avas Situation zu schildern. Carmen nahm sie in den Arm und beruhigte sie. Nachdem sie tief Luft holte, schluckte sie einmal und wischte ihre Tränen ab. „Die Ärzte haben bei Ava einen Hirntumor festgestellt, der sich im Minutentakt vergrößert. Die Ärzte rätseln, wie dieser Tumor innerhalb von Minuten auftauchen konnte. Es ist so schlimm… Sie wird gerade wieder operiert, aber ich habe Angst, dass es vielleicht zu spät sein könnte…

Alle Anwesenden waren über diese Nachricht geschockt. Keiner konnte in diesem Moment etwas sagen und blickten nur zu Hope, die immer noch wie ein Häufchen Elend da stand und bitterlich schluchzte. Um vor dem Operationssaal auf Avas Diagnose zu warten, verließen sie Tyler, doch bevor Ethan aus dem Zimmer gehen konnte, hielt ihn Dwight auf, „Uns rennt die Zeit weg. Je länger wir warten, desto kritischer sieht es mit den beiden aus. Ich bring dich jetzt in Tylers Traum. Bring meinem Dad dazu aus seinem Traum aufzuwachen, bevor er darin stirbt. Versuch Clairly das Buch zu entreissen. Da sie sich irgendwo aus sicherer Entfernung im Krankenhaus versteckt, werde ich sie aufspüren und vernichten.

Mulmig war es dem Polizisten schon, doch er musste da nun durch. Was würde er in Tylers Traum sehen? Die pure Dunkelheit oder einfach eine normale Welt, die einfach nicht real war. Dwight überreichte Ethan eine kleine Flasche und forderte ihn auf, dies zu trinken. Als Ethan die kleine Flasche vor seinen Augen hob und kritisch betrachtete, meinte Dwight, dass er nicht auf den Gedanken kommen sollte zu fragen, was alles darin war. Bevor der Polizist seine Augen zusammen presste und die Mixtur hinunter würgte sagte er zu Dwight, dass er immer noch sehr merkwürdig und teilweise zu mysteriös auf ihn wirkte. „So 100% glaub ich dir noch nicht, aber ich warne dich, bekomme ich mit, dass du irgendetwas krummes in Schilde führst, werde ich dich persönlich aufsuchen…“ Wie gesagt, dass waren Ethans letzten Worte. Kurz nachdem er die Flasche in seinem Mund schüttete, fiel er bewusstlos zu Boden und wurde von Dwight aufgefangen. Dieser zerrte ihn auf dem Stuhl neben Tylers Bett. Danach holte er aus seiner Hosentasche eine weitere Flasche und schüttete etwas vom Inhalt auf seine Fingerspitzen.

Mit seinem feuchten Zeigefinger zog er auf Ethans Stirn ein Kreuz und murmelte dabei etwas auf Latein. Kaum hatte Tylers Sohn die letzten lateinischen Wörter aufgesagt, leuchtete das Kreuz, welches Dwight auf dem Polizisten zeichnete auf. Ein hellgrauer, fast durchsichtiger Rauch schoss in Tylers Ohr und verschwand, nachdem das Kreuz aufhörte zuleuchten.

In Ethans Kopf drehte sich alles und tausend Bilder schossen an ihn vorbei.

Er sah Ava, wie sie gefesselt am Stuhl saß.
Er sah Tyler, wie er fassungslos vor den bewusstlosen Moiren kniete.
Er sah das Mädchen im roten Kleid, die den Wolf in Menschengestalt enttarnte.
Er sah den Mann im Spiegel, der gerade die Frage beantwortete, die die Bedienung gestellt hatte.
Er sah Ava, wie sie bitterlich weinte und plötzlich anfing aus den Augen zu bluten.
Er sah Tyler, wie er panisch versuchte die Tür einzuschlagen und plötzlich zu staub fiel.
Er sah sich selbst, wie er von einem Hochhausrand hinunterblickte und seine Arme weit ausstreckte.
Er sah, wie einer vom Hochhaus hinunter sprang und hart auf dem Boden prallte.

Ein unbeschreiblich lauter Knall.
Ein unbeschreiblich stechender Schmerz.
Letztendlich ein unbeschreiblich schönes Gefühl von Erlösung und Freiheit...

8.4. Dämonische Folter