7 | Verführerischer Duft

Rückblick: Ein lautes Huben, quietschende Reifen. Ein qualvoller Schrei, der nur kurz war, aber in Tylers Ohr für mächtig Furore sorgte. Obwohl Tyler sich in letzter Sekunde von der Straße abwenden konnte, gab es für Ava keine rechtzeitige Hilfe mehr. Ein Auto, welches mit hoher Geschwindigkeit die junge Frau am Boden zu spät aufstehen sah, erfasste sie und riss diese ungewollt mit… Viele Meter… Nicht so viele, dass sie nicht mehr zu sehen war, aber genug, um jemanden tödlich zu verunglücken.

7.2. Intensiver Orchideenduft


Immer noch gelähmt von dem was gerade geschah, lehnte sich Tyler mit dem Kopf an das parkende Auto. Das konnte doch nicht sein? Sonst war er nie in einer Vision miteinbezogen. Die anderen konnten ihn auch nie sehen. Er selbst war nun ein Teil seiner Vorahnung und es war so schrecklich, dass er nicht mal die Kraft dazu hatte, zu seiner verunglückten Freundin zu rennen. Wieso wachte er nicht aus diesem Traum auf? Das alles war viel zu viel für ihn und er hatte genug gesehen. Es sollte aufhören. Wer wollte ihn so leiden sehen? Noch in seinen Gedanken vertieft, geschah plötzlich das Unmögliche. Die angefahrene Ava stand langsam auf, fing an zu schreien und rannte von der Unfallstelle. Sie rannte vor dem angsterstarrten Fahrer fort, rannte vor den Augen aller Passanten weg, die sich mittlerweile um die Unfallstelle versammelt hatten. Doch Ava kümmerte es nicht, was die anderen von ihr Denken, denn sie hatte nur einen Gedanken: Weg von diesem Ort...

Ein starkes und ungemütliches Rütteln, brachte ihn endlich wieder in die Realität zurück. Schweißtropfen hatten sich an seiner Stirn angesammelt und Mitch River (4. Episode) reichte dem verwirrten Anwalt, der sich an der Wand angelehnt hatte, ein nasses Handtuch. „Geht es Ihnen gut oder soll ich einen Arzt rufen?“ Äußerst überrascht, seinen ehemaligen Mandanten im Fitness-Studio anzutreffen, stand er langsam auf. „Sind sie oft hier?“, fragte der Anwalt und wischte sich dabei seine Stirn ab. Dieser nickte und fragte ein zweites Mal, ob er einen Arzt holen sollte, schließlich war Tyler für mindestens 30 Minuten bewusstlos. Doch Tyler schüttelte den Kopf und wollte nur raus. Er musste seine Freundin aufsuchen, um zu verhindern, dass Ava in irgendeiner Form etwas zustößt.

Sicherlich steckte ein übernatürliches Wesen hinter dieser ganzen Sache. Klar, denn seine verrücktesten Träume handelten ja immer nur von Geister und Dämonen. Mit einem Satz sprang er wieder auf die Beine, obwohl diese noch ziemlich wackelig waren. Schnell packte der 25-jährige sein Zeug, verabschiedete sich von Mitch und sauste so schnell wie es ging aus dem Fitness Studio. Während er sein Motor startete, wählte er die Nummer seiner Freundin: „
Ava, wo bist du? Geht es dir gut?“ „Tyler ich bin schon zu Hause. Stell dir vor Hope ist wieder da.“ „Gut… gut… Verlasst nicht die Wohnung, habt ihr verstanden! Ich bin in 5 Minuten bei euch.“ Nachdem er das Handy zuklappte, schmiss er das Handy unachtsam auf seinen Beifahrersitz und kehrte wieder um, da er auf dem Weg zum Krankenhaus war und nun eine andere Strecke fahren musste…

** Brooklyn: U-Bahnstation ***

Eine junge Frau mit langen braunen Haaren, schlank und sportlich stieg am Brooklyner U-Bahnhof aus. Sie würde aus der Masse nicht auffallen, wenn ihre Hose genau die selbe Farbe hätte wie ihr dünner Mantel. Aber es war nicht so, denn sie hatte ein rote und ziemlich auffällige rote Lederhose an. Ihr blick war eisig und kalt und sie schien ein gewisses Ziel zu verfolgen. Ohne irgendjemanden aus dem Weg zu gehen, lief sie zielstrebig die Treppen hinauf um in die nächste Bahn einzusteigen. Als sie einsteigen wollte, gab ihr ein betrunkener Obdachloser einen Klaps auf ihren Po. Ruckartig drehte sie sich zum Mann und giftete ihn böse an. „Das wagst du nicht noch einmal!“ Manchmal sollte ein Mann darauf hören, was die Frauen sagen, doch dieser Obdachloser tat genau das, was er nicht machen sollte. Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen und sie schien nicht gerade erfreut zu sein, dass der Mann nicht auf ihre Worte eingegangen ist.

Blitzschnell griff sie mit ihrer rechten Hand nach den Haaren des Obdachlosen und zerrte ihn in die Bahn. Mit Leichtigkeit gelang es ihr ihn in die Luft zu schwingen und in den Gang zu schleudern. Unsanft prallte er gegen einen Sitz, wodurch er schreckliche Schmerzen am Rücken und Hinterkopf bekam. „Ich habe dich gewarnt, mach das nie wieder!“ Respekt und bei manchen Furcht bildeten sich in den Gesichtern der Fahrgäste, als die Frau an ihnen durchlief und sich auf einen freien Platz begab.  „Mama ich habe Angst“, rief ein kleines Kind und zeigte auf die braunhaarige Frau, die sich gegenüber des Kleinen niedergelassen hatte. Ein kurzes Grinsen blitzte aus der Frau hervor und ehe sie sich zum Fenster drehte und mit einem Ohr hörte, wie die Mutter zu ihrem Kind flüsterte, dass sie still sein sollte und nicht auf diese Frau starren oder zeigen sollte...

**Carmens Wohnung**

Nachdem Carmen und Ethan ihre Bäuche voll gestopft hatten, es gab Lasagne, setzten die beiden sich gemütlich vor dem Fernseher. Etwas schüchtern schielte sie zu ihren Arbeitskollegen, der sich total relaxt auf dem Sofa breit gemacht hatte und sie nun anlächelte. Sie hasste es, wenn er sie angrinste, da sie nie wusste, was er gerade dachte. Sie kam sich dabei immer etwas verloren vor. Das Lächeln war nicht fies, nein ganz im Gegenteil. Es war immer ein warmes und zufriedenes Lächeln, welches meistens in ihr ein Kribbeln in ihrem verursachte. Doch das blöde war, dass sie in solchen Momenten gar keine anständigen Sätze zusammenreihen konnte.

Gefühle hatte sie für ihn schon lange, doch Carmen hatte sie gut vor ihm verstecken können, da sie sich stets im Hintergrund hielt. Seit er aber nicht mehr mit seiner Freundin zusammen war, hatten die beiden mehr miteinander zu tun und mit jedem Male fiel es ihr schwerer, ihre wirklichen Gefühle zu verstecken. Es lag vielleicht auch an Ethan, der seit einer gewissen Zeit kleine Signale sendete, die sie nicht genau zuordnen konnte. Wollte er nur Freundschaft oder mehr? Mit zittriger Stimme versuchte Carmen nun mit Ethan zu sprechen, um die unheimliche Stille zu beenden.

Äh Ethan.. Was.. Was willst du anschauen? Ich habe aktuell „Das Streben nach Glück“ oder „28 Weeks Later?“ Er grübelte, und meinte dann schließlich, dass sie entscheiden sollte. Langsam stand sie auf und ging zum Regal. Obwohl Horrorfilme nicht ihr Ding waren, fiel ihre Wahl auf „28 Weeks later“, da sie wusste, dass ihr Arbeitskollege total auf solche Filme abfuhr. Nachdem sie die DVD in den Rekorder gemacht hatte, setzte sie sich wieder neben Ethan und erschrak schon bei einer gruseligen Werbung. Dieser fing an zu lachen, „Du bist für solche Filme nicht geschaffen oder? Wir können auch den anderen Film anschauen wenn du magst. Wegen mir müssen wir diesen Film nicht anschauen.“ Kopfschüttelnd bestand sie darauf, den Film anzuschauen und erschrak im nächsten Moment wieder, da gerade eine Vorschau kam, worin eine Frau unerwartet angefangen hatte zu schreien. Kopfschüttelnd wandte er sich wieder zum Fernseher und amüsierte sich heimlich über ihre Schreckhaftigkeit.

**Unterwegs**

Nachdem Hope erfahren hatte, dass Tyler gleich nach Hause kam, wollte sie die beiden nicht stören. Schließlich würde sie ihn spätestens am Montag im Büro sehen. Zum Abschied gab sie Ava eine herzliche und lange Umarmung, „Also dann sieht man sich morgen in der Mall!“ Mit diesen Worten verließ sie die Wohnung und schlenderte gemütlich an ihr Auto. Auf der Fahrt zu ihrer neuen Wohnung entdeckte sie am Straßenrand eine ältere Dame, die anscheinend Probleme mit ihrem Wagen hatte. Da Hope von Grund auf immer Hilfsbereit war, zögerte sie nicht lange und hielt hinter deren Auto stehen. „Will ihr Auto nicht mehr anspringen? Kann ich ihnen irgendwie weiterhelfen?“ Während sie immer näher zu dieser Frau trat, roch sie einen intensiven Duft. Es war angenehm und frisch. Hope war sich sicher, dass es nach Blumen duftete – Orchideen. Die Frau drehte sich um und lächelte sie beschämend an, dann meinte sie, dass sie wirklich Probleme mit der Zündung hatte. Irgendwie sprang ihr Wagen nicht mehr an.

Ärgerlich, denn ihr Mann riet ihr noch am Morgen zu einem Kfz-Mechaniker zu gehen: „Ich habe schon den Abschleppdienst angerufen, sie müsste jeden Moment kommen.“ Freundlich lächelte Hope sie zurück und blickte erstaunt in das Auto, da auf dem Rücksitz viele Blumen waren. Obwohl sie sich farblich alle ein wenig unterschieden, waren doch alle der gleichen Sorte - Orchideen. „Wow, sie haben aber viele Orchideen…“ „Ja, ich besitze einen kleinen Blumenladen und irgendwie haben mir diese Orchideen besonders gefallen, dass ich einfach nicht anders konnte und griff ebenfalls zu den Blumen.“ Zustimmend nickte sie und merkte, wie der Duft tiefer in ihre Nase eindrang. Komisch, denn noch nie war ihr aufgefallen, dass Orchideen so intensiv duften konnten. Als die Frau merkte, dass Hope gefallen an den Blumen bekam, fragte sie diese, ob sie nicht eine haben wollte. Überrascht über dieses unerwartete Geschenk, bedankte sie sich und ehe sie bis fünf zählen konnte, hatte die Frau ihr schon eine violett farbige Orchidee in die Hand gedrückt. „Das ist dafür, dass sie so nett waren und mir helfen wollten.

Doch sicherlich müssen sie jetzt heimfahren, da es eigentlich schon spät ist, und so ein junges Mädchen bei dieser Dunkelheit nicht alleine draußen bleiben sollte.“ Wieder stimmte sie zu und verabschiedete sich schließlich von der Frau. Die Hälfte der Strecke hatte Hope geschafft und in spätestens 10 Minuten würde sie in ihrer neuen Wohnung sein. Die Orchidee stand neben dem Beifahrersitz und fing auf einmal an, noch intensiver zu riechen. Es war so angenehm, doch plötzlich spritzte es aus der Orchidee eine Flüssigkeit, die in Hopes Augen gelangen. Es brannte und deshalb musste die junge Frau gegen ihren Willen ihre Augen schließen. Dadurch verlor sie die Sicht von der Straße und sie schwankte mit ihren Wagen hin und her.

Bevor sie einen Unfall baute, stoppte sie mitten auf der Straße. „Autsch… Was ist denn das?“, fragte sie und griff Blind in ihrer Tasche nach einem Taschentuch. Als sie die Flüssigkeit von ihren Augen wegwischte, sah sie sich im Rückspiegel an und fing an zu schreien. Im Spiegel sah sie nicht mehr ihr Gesicht, sondern eine verdorrte Frauenleiche. War sie das etwa? „Oh mein Gott.. Hilfe!“ In ihrer Angst, ertönte ein Hupen, welches wollte, dass sie ihr Auto von der Straße entfernen sollte. Nervös und total außer sich, startete sie den Wagen und fuhr rechts ran. Das konnte doch nicht möglich sein.

Sie traute sich ein zweites Mal in den Spiegel zu sehen, und hoffte, dass alles nur Einbildung war. Doch sie bildete sich das nicht ein, nein die Leiche war immer noch im Spiegel zusehen. Kreischend rannte sie aus dem Wagen und drehte halber durch, „Oh mein Gott. Nein das kann nicht wahr sein.“ Mit einem Mal hörte sie auf zu schreien, da sie in ihrem inneren eine Stimme hörte, die etwas von ihr verlangte. „Bereite anderen mit dem Duft eine Freude…“ Ängstlich langte sie sich an den Kopf und fing an, hektisch um sich zu schauen. Vielleicht stand jemand unmittelbar in ihrer Nähe und versuchte ihr nur aus Spaß Angst einzujagen. Doch niemand war da. Die innere Stimme sprach weiter, „Mein Kind ich vermisse dich und deine Schwestern…“ Ihre Pupillen verdunkelten sich, und aus ihr kam kein Ton mehr. Mit einem eiskalten Blick schaute sie in den Himmel hinauf und bekam auf einmal gewaltige Flügel und flog in die Lüfte...

**Tylers und Avas Wohnung**

Mit quietschenden Reifen zwängte sich Tyler in eine kleine Parklücke. Danach sauste er die Treppen hinauf, steckte nervös den Schlüssel in das Schloss und öffnete die Wohnungstür. Als er langsam in die Wohnung trat, hörte er wie Ava summend in der Küche das Geschirr in die Schränke einräumte. „Hey Schatz was ist denn mit dir los? Ohje du bist so bleich im Gesicht. Komm ich mach dir schnell etwas zu essen.“ Mit einem Kuss begrüßte er seine Freundin und beobachte sie die ganze Zeit, während sie am Herd stand und ihm das Essen zubereitete. Haarscharf achtete er darauf, ob nicht Ava von irgendetwas besessen war oder sich merkwürdig verhielt. Doch nichts. Sie war normal wie immer.

Gerade als der Anwalt was sagen wollte, klingelte die Wohnungstür. Verwundert ging er aus der Küche und öffnete die Tür. „Hallo Tyler ist Ava da?“ Nickend drehte er sich in die Wohnung und rief nach seiner Freundin. Diese kam kurz darauf und hatte immer noch den Kochlöffel in der Hand. „Hi Sophie, mit dir habe ich ja gar nicht gerechnet. Komm aber herein. Ich koche gerade was für Tyler. Hast du auch Hunger?“ Freundlich trat sie in die Wohnung und folgte den beiden in die Küche. Dabei drang der Duft einer Blume in die Nasen von Tyler und Ava. „Bist du das, die so nach Orchideen riecht?“, fragte Ava neugierig und schnüffelte an Sophie.

Stolz hob sie ihren Kopf etwas an, so dass Ava noch einmal daran riechen konnte. Dann erzählte Sophie ihr, dass sie kurz in der Mall war und von einem Parfümstand diesen Duft gekauft hatte. Sie musste ihn einfach kaufen, da er so unverschämt gut duftete. Dann holte sie die Flasche hervor und präsentierte Ava: "
Stell dir vor, dieses Parfüm kommt erst in einigen Monaten. Die Verkäuferin am Stand meinte zu mir, dass dieses Parfüm erst in einigen Monaten auf den Markt kommt und ich eine der wenigen bin, die dieses Parfüm jetzt schon besitzt! Der Preis war ziemlich günstig und..." Da Tyler fand, dass er absolut fehl am Platz war, setzte er sich im Wohnzimmer auf das Sofa und schaltete den Fernseher ein.

Konzentrieren konnte er sich nicht, da die beiden Frauen so schrecklich laut waren. Doch eine Fensterscheibe ging zu Bruch, wodurch Tyler seine Ohren spitzte. Woher kam das? Aus der Küche? Aus dem Bad? Aus dem Wohnzimmer konnte es nicht kommen, da er sehen konnte, dass kein Fenster eingeschlagen wurde. Es musste aus dem Schlafzimmer kommen. Mit dieser Erkenntnis sprang er vom Sofa auf, setzte gerade ein Fuß in Richtung Schlafzimmer, als diese aufgerissen wurde und eine Frau, die in rot gekleidet war aus dem Zimmer lief. Mit einem eisernen und bösen Blick starrte sie ihn an. „Wer sind sie und was machen sie hier?“, fragte Tyler und lief auf sie zu.

Diese zuckte hinter ihrem Rücken ihre Hand hervor und bedrohte ihn mit einem Saigabel. Sollte er nicht aus dem Weg gehen, so würde sie nicht lange zögern und ihn mit ihrer frisch geschliffenen Waffe verletzen. Wollte sie etwa in die Küche, dachte er und blickte immer kurz dort hin. Ohne jegliche Miene zuziehen stieß die Fremde ihn zur Seite und lief weiter. Verdammt, seine Vermutungen bestätigten sich. „Halt, halt, halt. Mach mal langsam“, zügig lief er hinter der flinken Frau hinterher, die schon mit gestreckten Armen ihr Ziel ins Visier nahm.  Offensichtlich hatte diese Frau ein Problem mit Ava und Sophie, doch weshalb denn? Sie hatten doch gar nichts getan?

In einem unachtsamen Moment sprang er auf sie drauf, wodurch die beiden zu Boden fielen. „Hilfe, oh mein Gott Tyler was sucht denn diese Frau hier?“, schrie Ava und ließ den Kochlöffel fallen. Ängstlich sahen Sophie und Ava zu, wie Tyler der fremden Frau, die Saigabel aus der Hand schlug und sie nun an den Händen festhielt, so dass sie niemanden verletzen konnte. „Du Trottel!“, schrie die Frau mit den braunen Haaren und starrte auf die Krankenschwester und die Ärztin, „Wir müssen die Polizei alarmieren“, beteuerte Ava und wollte an Tyler und die Frau durch. Doch diese konnte sich gekonnt von Tyler lösen und packte Ava am Fuß, wodurch diese hinfiel. Infolgedessen, schnappte sie sich wieder ihre Waffe und wollte gerade in Tylers Freundin einstechen, als dieser ihr ein zweites Mal die Waffe entreißen konnte. Mit großen Augen sah der Anwalt, wie sich Sophie und Ava nach und nach veränderten. Erst zischten lauter kleine Adern über ihre Gesichter, die sich langsam am ganzen Körper verteilten.

Ihre Augen wurden auf einmal dunkler, so dass man die Pupille kaum noch von der Iris unterscheiden konnte. Beide starrten die Frau an, die sie angreifen wollte. „Das ist alles deine Schuld“, schrie die Fremde und sah mit an, wie aus Sophies und Avas Rücken Flügel wuchsen. Ehe Tyler irgendeine Reaktion zeigen konnte, wuchsen aus Sophies und Avas Rücken Flügel, wodurch die beiden aus dem Fenster ausbrechen konnten und davon flogen. Ohne lange zu zögern, stieß die Fremde Tyler von sich und hetzte den mutierten Frauen hinterher indem sie ebenfalls aus dem Fenster sprang...

..... weiter lesen 7.3. Teufelsgeschäfte

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Wer ist dein Favorit?

Tyler

Ava

Ethan

Ergebnisse