6 | Blockbuster

6.3. Übernatürlich (Teil 2)

Sein Zustand ist stabil. Er ist schon auch wieder fast bei vollen Kräften, doch sollte er für mindestens eine Nacht da bleiben. Du sorgst dich wirklich um Ethan, dass sieht ein Blinder mit Krückstock. Ich hoffe, dass er merkt, was für ein nettes Mädchen du bist“, sprach Sophie, die Ethan untersucht hatte, nachdem dieser von einem Notarzt in das Krankenhaus gebracht wurde. Carmen atmete erleichternd auf und war froh, dass ihr Arbeitskollege gesund war.

 „Okay, dann hol ich mir mal hinten im Flur einen Kaffee aus dem Automaten und besuche dann das Sorgenkind.“ Die Ärztin meinte, dass sie in den Westflügel muss und verabschiedete sich von Carmen, „Ach übrigens scheint es wohl heute Schicksal zu sein, dass wir alle zur selben Zeit im Krankenhaus sind. Tyler besucht gerade Ava. 390 ist ihre Zimmernummer. Ich bin gerade auf dem Weg um nach ihrem Zustand zu schauen. Du und Ethan könntet ja nachkommen“ Carmen hob ihre linke Augenbraue, öffnete ihren Mund, da sie dazu was sagen wollte, entschied sich aber lächelnd zu nicken.

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In Tyler ratterte es. Sollte er ihm helfen oder nicht? Er kannte ihn doch nur von seinen Visionen oder kurze Besuche. Ava, die kannte er schon sehr lange. Er schob seine Hand unter Avas Rücken und hörte auf einmal, wie der junge Mann anfing qualvoll zu schreien. "Ach...." Dann wandte sich von Ava ab und überwältigte von hinten den Dämon, „Siehst du nicht, dass du hier absolut nicht willkommen bist?“, brüllte er und fing an, an der Kette zuziehen. Die Dämon, die sich nun um zwei Störenfriede kümmern musste, schlug mit ihrer rechten Faust, in Tylers Bauch. Dieser zuckte vor Schmerz zusammen und ließ die Kette kurz los. „Für eine alte Frau hast du aber einen guten Schlag drauf“, schrie er und holte einmal aus, während er ein zweites Mal auf sie losging „Zum Glück kann ich dir ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, eine verpassen“ Kaum ausgesprochen, bekam die Dämonin so einen harten schlag auf die rechte Gesichtshälfte, wodurch sie benommen zu Boden fiel.

Tyler nutzte den Vorteil und riss die Kette von Asakkus Hals. Auf einmal fing sie an zu flackern. Immer Sekundenweise, verschwand. „Das werde ich dir irgendwann mal heimzahlen, dass schwöre ich dir!“ Nach ihrer Drohung verfiel sie zu Staub. Tyler drehte sich wieder zu Ava, nahm ihre Hand und legte sein Ohr auf ihre Brust, "Wach auf.. Bitte..."  Da der Anwalt sich um die Krankenschwester kümmerte, merkte er nicht, wie der bewusstlose Mann wieder zu sich kam und mit wackligen Beinen langsam aufstand. Erst als der Mann räusperte, hob Tyler sein Kopf und sah ihn fragend an, "Wer bist du?" Anstatt zu antworten, lief er zum Fenster, "Das geht dich nichts an wer ich bin. Außerdem hätte ich den Dämon auch ohne deine Hilfe vernichtet... Du wirst mich trotzdem nicht von meinem Plan abhalten können. Bye“ Ehe Tyler dazu Stellung nehmen konnte, verschwand er in einem grellen Licht. Wütend darüber, dass dieser nicht einmal für seine Hilfe bedanken konnte, fing der Anwalt an zu brüllen und merkte dabei, dass er in seiner rechten Hand immer noch die Kette der Dämonin hatte. „Sagt man so etwa Danke? Ich habe dir deinen A* gerettet!

Unerwartet wurde die Zimmertür aufgerissen. Sophie, die durch den Krach im Zimmer aufmerksam wurde, starrte Tyler mit ernster Miene an. „Hey Tyler was schreist du hier so herum? Ava braucht doch Ruhe.“ Kopfschüttelnd ging er zu Sophie. „Ich war eh gerade dabei zu gehen, da ich jetzt wieder arbeiten gehen muss.“ Ohne sich zu verabschieden, verließ er brummend das Zimmer. Tyler verstand die Reaktion des Mannes nicht. Welchen Plan hatte dieser Mann? Wieso sollte Tyler ihn dabei aufhalten wollen, wenn er nicht mal wusste, was dieser vor hatte? „So eine Mittagspause möchte ich in der nächsten Zeit nicht mehr erleben“, flüsterte er und ging den Gang entlang. Sophie, die nicht verstehen konnte, weshalb der Anwalt so aufgewühlt war, ging zu Ava um ihre Körpertemperatur zu messen. Diese fing unerwartet an zu Husten und wachte im nächsten Moment, kurz nachdem Tyler aus dem Zimmer lief, auf.

Mit zusammengekniffenen Augen blickte sie um sich, da sie nicht wusste, wo sie war. Ava wusste auch nicht mehr, was mit ihr geschehen ist. Das letzte, an was sie sich erinnern konnte war, dass sie mit Sophie gesprochen hatte, die gerade neben ihr am Bett stand und lächelnd zu der verwirrten Krankenschwester blickte. „Sophie wieso liege ich hier im Krankenhaus? Was ist mit mir passiert?

Eins nach dem anderen, überanstrenge dich nicht so. Ich werde es dir nachher alles in Ruhe erzählen, aber zu allererst musst du diesen Fieberthermometer in den Mund nehmen“, forderte Sophie Tylers Exfreundin auf und steckte prompt den Thermometer in ihren Mund.


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Claire Nolan von der Brooklyn Eagle erfuhr von den merkwürdigen Dingen, die sich in dem Sun-Set Studio ereignete und machte sich auf den Weg dort hin, um einige Schauspieler zubefragen. Mit diesem Artikel würde sie sicherlich Anerkennung bei ihrem Chef bekommen und das bedeutete vielleicht eine Gehaltserhöhung. Ein tödlicher Unfall bei den Dreharbeiten zu „Giles“. Eine perfekte Story, da sie bis dato nicht wusste, dass ein Spin-Off zu Buffy realisiert wurde. Sie schlenderte durch die Studios und wurde vor dem Eingang zu den unterschiedlichen Hallen von zwei Sicherheitsleuten angehalten, „Sind sie eine Schauspielerin?“ Sie schüttelte Kopf. „Sind sie vom Personal?“ Wieder schüttelte sie den Kopf. „Zum Teufel wer sind sie dann?“ „Ich bin Claire Nolan. Auch wenn ich in ihren Augen wie eine Gesandte vom Teufel aussehen mag, komme ich allerdings von der Brooklyn Eagle. Ich wollte mit einigen Schauspielern wegen „Giles-The Movie“ sprechen. Geht das?

Der große und stämmige Sicherheitsmann mit einer Glatze, fing neckisch an zu lachen, „Reden? Eher ausspionieren! Sorry junge Miss, aber hier ist für Sie Endstation.“ Sie warf den beiden Sicherheitsmännern einen Unschuldigen Blick zu, „Och kommen sie, bitte, nur 5 Minuten“. Die Männer blieben hart und zeigten zum Aufzug. „Sie können in einigen Monaten wiederkommen, wenn die Schauspieler offizielle Interviews geben.“ Claire hörte auf einmal Stimmen und schielte an den großen Männern vorbei. Sie erblickte Anthony (Giles), Eliza (Faith) und noch eine unbekannte Person. War diese Person etwa auch eine Schauspielerin? Die junge braunhaarige Frau, die etwas mitgenommen aussah? „Hallo Eliza!“, rief sie in einem piepsigen Ton.

Diese sah verwundert zu Claire und ging zu ihr. „Kennen wir uns?“. Sie schüttelte den Kopf, „Nein. Hi, ich bin Claire Nolan von der Brooklyn Eagle und wollte gern ein Interview mit dir führen.“ Der glatzköpfige Security verdrehte genervt seine Augen, da die lästige Redakteurin nicht locker lassen wollte. „Auch wenn ich das wollte, ginge das nicht, da alles noch Top Secret ist“, erklärte Eliza der jungen Dame, die sie mit hoffnungsvollen Augen anhimmelte. „Können sie mehr über den Tod ihrer Kollegin erzählen? Wer war sie? War sie eine Hauptrolle?“ Eliza wollte nicht darüber reden, da ihrer Meinung nach, die Medien keine näheren Details erfahren sollten. Das was schon an die Öffentlichkeit durchgesickert war, war schon zu viel. „Kein Kommentar. Ich muss wieder gehen, die Anderen warten schon auf mich.“ Anthony und Rachel gingen an den Sicherheitsmännern, sowie an Claire vorbei, „Hi ich bin Claire…“ Dann wurde sie vom zweiten Sicherheitsmann unterbrochen, „Ich denke, dass wir langsam aber sicher wissen, wer Sie sind. Ich bitte Sie höflich zu gehen

Mit gesenktem Kopf lief Claire wieder weg und stieg in den Aufzug ein. „Ich habe es auf den freundlichen Weg probiert, aber wenn sie mir nicht freiwillig die Informationen geben wollen, muss ich wohl oder übel selbst an die Informationen kommen. Detektivin Nolan ist bereit für die neue Herausforderung.“ Als die Aufzugstür aufging, lief sie zügig in das Treppenhaus und überlegte, wie sie ihre Idee umsetzen sollte.

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Genervt setzte sich Tyler an seinen Bürotisch und merkte, dass er wieder eine Email von Amy Sawyer (Atropos) bekommen hatte.

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Von: Amy Sawyer < amysawyer@innocent.com >
An: Tyler Carrendoor < t.carrendoor@jal.com >
Betreff: Neuer Fall

Hallo Tyler,

deine Cousine Rachel wirkt derzeit bei dem Buffy Spin-Off „Giles-The Movie“ mit. Deswegen schreibe ich dir aber nicht. Der Grund ist, dass Rachel von Geisternvisionen geplagt wird, die immer bedrohlicher werden. Wir sind uns sicher, dass die Dämonen wieder ihre Finger im Spiel haben. Doch dieser ist gut getarnt. Wir konnten bis jetzt niemanden verdächtiges finden, aber wir vermuten, dass es entweder eine Hexe oder Zauberer ist. Wir tendieren aber eher zu einem dämonischen Zauberer. Sine Vorgehensweise passt fast eins zu eins auf Chochano.

Falls du es nicht weißt, wurde eine Schauspielerin beim Dreh ermordet und Ethan wäre beinahe das selbe passiert. Daher denken wir, dass es einer von den am Set sein müsste, der irgendein Problem mit Rachel oder den Anderen hat. Auffällig ist, dass die Person immer Horrorgestalten des Fernsehens zum leben erweckt. Das kleine Mädchen aus „The Ring“, die abgetrennte Hand aus „Die Killerhand“ und Der Clown aus „Saw“. Hier hast du einige Informationen zum Chochano.

Dämonische Zauberer (Chochano):
Zauberer lassen meistens Andere für ihr Vorhaben arbeiten und bleiben dadurch unbekannt. Meistens beschwören die Chochanos andere „unterwürfige Dämonen“ oder „Geister“. Diese quälen dann seine Opfer, bis die Zauberer sie wieder verschwinden lässt. Dämonische Zauberer verbrannte man früher wie die Hexen auf dem Scheiterhaufen.

Ich hoffe, dass du Rachel und somit alle anderen am Set helfen kannst und wünsche dir viel Erfolg bei deiner neuen Mission.

Liebe Grüße
Amy Sawyer / Atropos

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Tyler langte sich an den Kopf und konnte nicht glauben, dass die Dämonen ihn einfach nicht in Ruhe lassen wollten. Langsam aber sicher gingen sie ihn tierisch auf die Nerven und jedes Mal ist einer der er kannte in der Sache verwickelt. Er griff nach seinem Handy, um Ethan anzurufen, da er wissen wollte, ob es seinem besten Freund gut ging und außerdem wollte er wissen, was der Polizist erlebt hatte. Doch bevor er die Nummer wählen konnte, klopfte es an seiner Tür und Ethan erschien mit einem ernsten Gesichtsausdruck in Tylers Büro. „Wir müssen miteinander Reden...

Verdutzt äugelte der Anwalt ihn an, schielte zu seinem Handy und steckte diesen wieder in seine Hosentasche. "Du machst Sachen... Ich bin teilweise informiert. Komm lass dich auf meinem bequemen Stuhl nieder." Ethan setzte sich hin und erzählen ihm, was er erlebt hatte. Als er die Situation im Container schilderte, wurde er ganz unruhig und nervös. Tyler merkte, dass die Sache ihn mitnahm und konnte das völlig nachvollziehen. Es war ja nicht normal, dass einer von was Übernatürlichem angegriffen wurde. Doch Ethan stellte seine Ängste hintendran, da er sich Sorgen um die Anderen machte, die beim Dreh zu Giles dabei waren.

Tyler war etwas taklos, da ihm eine Sache noch unklar war. Er berichtete ihm von den Emails, die er von Atropos bekommen hatte und aber nicht erklären konnte, wieso die nicht einfach auftauchten. Als der Polizist ihn fragte, was darin stand, äußerte sich der Anwalt wie folgt: "Naja einiges. Fakt ist, dass Rachel in Gefahr ist, da sie schon mehrmals mit übernatürliche Erscheinungen konfrontiert wurde. Die Moiren tippen auf einen dämonischen Zauberer."

Also auf die Frage, weshalb die Moiren nicht bei dir erscheinen, vermute ich folgendes. Dämonen hinterlassen meistens ein Schwefelgeruch. Vielleicht hinterlassen die Moiren ebenfalls einen Duft, wodurch die Dämonen auf sie aufmerksam werden können." Tyler langte sich an den Kopf und verzog sein Gesicht. "Serienjunkie?! Hast du diesen Schund etwa wieder aus Supernatural?" Aber das was der Polizist erzählte war plausibel und nachvollziehbar, falls das Stimmen sollte...

Verlegen fing Ethan an zu schmunzeln und lenkte vom Thema ab, "Hm. Ja, kann ja sein, dass alles stimmen könnte... Themawechsel.  Wir dürfen keine Zeit verlieren und müssen sofort zum Sun-Set Studio fahren. Es dürfen keine weiteren Unschuldigen sterben…“ Tyler bremste den voller Energie geladenen Polizisten auf und meinte zu ihm, dass sie erst einmal einen Plan schmieden sollten. Als Ethan ihn fragte, was für ein Plan den der Anwalt anbieten konnte, zuckte er mit der Schulter. Tyler stand auf und lief im Zimmer herum. Dabei ging er noch einmal die Email durch und kam zu Entschluss, dass sie wirklich zum Sun-Set Studio fahren sollten. Sie hatten ja keine andere Möglichkeit, da Rachel sich am Drehort befand...

Also fragen wir Rachel, ob sich jemand merkwürdig verhält. Vielleicht kann sie uns weiterhelfen.“, fügte der Polizist hinzu und stand kurz auf, wurde aber von Tyler wieder auf den Stuhl gedrückt, "Mach mal langsam... Solltest du dich nicht ein bisschen ausruhen? Schließlich wurdest du ja vorhin angegriffen. Ich kann das auch vorerst alleine machen…“ Nachdem der Anwalt das gesagt hatte, warf Ethan ihm einen bösen Blick zu und meinte, dass Tyler nicht wie Carmen und Sophie anfangen sollte, die strikt dagegen waren, dass er das Krankenhaus verließ.

Ethans bester Freund fing an zu lachen, „Dickkopf, ich geh mal schnell zur Sekretärin um bescheid zugeben, dass ich heute mal früher gehe.“ Bevor Tyler an der Tür war, fiel dem Polizisten ein, dass er noch eine wichtige Nachricht für Tyler hatte, „Ach bevor ich es vergesse. Ava ist wieder aufgewacht. Das war kurz nachdem du das Krankenhaus verlassen hattest. Sophie hat es mir erzählt. Carmen und ich waren kurz bei Ava..“ Der Anwalt schloss langsam die Tür und unterbrach Ethan, "Ja und... wie geht's ihr?"


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Avas Zustand verbesserte sich unbeschreiblich schnell. Sophie, die ihre Werte gemessen hatte konnte das alles nicht glauben. „Du hattest 41°C Fieber und nun ist alles weg. Einfach weg. Als hätte irgendjemand den Fieber ausgesaugt.“ Die Krankenschwester, die immer noch im Bett lag, grinste die Ärztin an und meinte zu ihr, dass sie wohl ein starkes Immunsystem hat. „Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht war es auch Tylers Anwesenheit, während du geschlafen hast.“, äußerte sich Sophie dazu und erzählte ihr, dass Tyler sie in den letzten Tagen besucht hatte. Carmen, die ebenfalls im Zimmer war, fing an zu grinsen, „Wie süß! Er kümmert sich um dich, obwohl ihr beide euch getrennt habt.. Das muss wahre...“. Carmen sprach nicht weiter, da sie kurz die traurigen Augen von Ava sah, bevor diese ihren Kopf senkte. „Ist das wahr? War er etwa hier?“ Sophie nickte und nahm Avas Hand, „Ich weiß zwar nicht was zwischen euch beiden vorgefallen ist, aber ich sehe in deinen Augen, dass du immer noch Gefühle für ihn hast. Bei ihm ist das genauso, obwohl er das nicht sagt.

Ava blickte etwas hilflos zu Carmen und dann zu Sophie. War ihre Entscheidung doch ein Fehler? Sollte sie das ignorieren, was Dwight zu ihr gesagt hatte? Sie war sich nicht mehr sicher. Während sie geschlafen hatte, hatte sie von Tyler geträumt und spürte auch irgendwie seine Nähe. Es war so angenehm, so warm und das vermisste sie so sehr. Sie vermisste sein Lächeln, seine Stimme, seine Nähe – einfach alles. „Du hast Recht. Wenn ich wieder aus dem Krankenhaus entlassen werde, gehe ich zu Tyler und rede mal mit ihm.“ Sophie stand auf und lächelte sie an, „Da du nun Top fit bist, hält dich keiner im Krankenhaus auf. Von mir aus kannst du in einer Stunde wieder gehen.

Sun-Set Studio
Claire hörte im Keller eine aufgeregte Stimme. Um zu verstehen, was diese sagte, lief sie die Treppen hinunter und schlich sich an der Wand vorbei, stoppte vor einem Zimmer, woraus die Stimme zuhören war. „Immer werde ich nicht ernst genommen. Immer bekomme ich nicht die Aufmerksamkeit, die ich verdient hätte. Doch diesmal werde ich nicht still sein. Ich werde mich rächen, dafür, dass ich immer nur die 2. Geige spiele.“ Claire, die vorsichtig mit einem Auge durch den Spalt schielte erschrak, als aus der Tür plötzlich ein dunkler Schatten an sie vorbei huschte und es plötzlich ruhig war. Die Redakteurin öffnete vorsichtig die Tür und riss entsetzt ihre Augen auf. „Was zur Hölle ist denn das?“. Auf den Boden lagen verschiedene Drehbuchscripte, die zu einem Kreis geformt wurden. Drei von diesen Scripten waren mit Brandflecken versehen, so dass nur noch schlecht zu erkennen war, was darauf stand. Sie stieg in den Kreis und wollte ein Script vom Boden aufheben, welches noch ganz war, doch auf einmal fingen die plötzlich alle an zu brennen. Sie erschrak und ging weiter in die Mitte um sich vor den Flammen, die immer größer wurden, zu schützen. „Oh mein Gott, was passiert hier gerade… Hilfe...“ Sie konnte nicht mehr raus, weil sie  im feurigen Käfig eingesperrt wurde....

Fortsetzung: 6.4. Danke
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