Rückblick: Tyler entdeckte im Haus der ermordeten Frau eine Kette, die der verstorbenen Tochter des Pfarrers gehörte. Am Abend berichtete Ethan, Tyler darüber was er über die Tochter herausgefunden hatte..
1.2. Himmlischer Besuch
Ethan
berichtete außerdem, dass die Mutter ihren Ehemann verklagte. Sie gab ihm die
Schuld an dem Tod von der Tochter. Der Richter verurteilte ihn und Mister
Kingston musste für 3 Jahre ins Gefängnis. Er zog ein Bild aus einem Umschlag,
"
Jetzt fiel es ihm wieder ein. Er betrachtete das Bild und erkannte das Mädchen am Fenster wieder. Doch war das jetzt alles nur eine Einbildung? Ihm dröhnte der Kopf. Außerdem sah er keinen Zusammenhang zwischen der ermordeten Frau, der Tochter und seinem Mandanten. Da es schon ziemlich spät war, verabschiedete sich Ethan von Tyler und meinte, dass er doch schlafen gehen sollte.
Tyler nahm seinen rat an und ging zu Bett. Vielleicht konnte er am nächsten Morgen klarer Denken. Der Polizist verabschiedete sich bei Tyler und Ava und fuhr nach Hause. Der 25-jährige schlief sofort ein, als er im Bett seine Augen schloss.
Er träumte von einer verlassenen Straße, die er entlang lief. Weit und breit war niemand zusehen. Doch plötzlich tippte ihn von hinten jemand an. Als er sich umdrehte sahen ihn drei Frauen an. "
Die Zeit ist gekommen und du wirst nun dein Amt antreten müssen", meinte die Rechte zu ihm. Die linke Frau schüttelte den Kopf und meinte zur Rechten, dass sie ihn nur verwirren würden und deshalb sich erst vorstellen sollten.
"
Lachesis wurde von der jüngsten Schwester unterbrochen, die einfach dazwischen redete, "
Das ist nun mein Teil. Komm mit uns mit und dann siehst du was vor 25 Jahren passiert ist!". Atropos, nahm seine Hand und ging mit ihm und ihren Schwestern durch ein weißes Loch (= Zeitloch, dadurch gelangen die Moiren in die Vergangenheit).Als sie wieder aus dem Loch kamen fragte Tyler Klotho, was das ganze denn soll, denn er wüsste nichts von einem Versprechen. Außerdem wollte er wissen wer die 3 jungen Damen sind. Klotho schaute etwas beleidigt und meinte, ob er nicht die griechischen Schicksalsgöttinnen , die Moiren kenne.
"
Tyler sah von weitem ein Fahrzeug. Als das Auto näher kam, erkannte er das alte Auto von seinem Vater ,"
Das ist ja Dad, Mum und... bin ich das etwa auf dem Rücksitz?", fragte Tyler die jüngste Schwester Klotho. Sie nickte und bat ihn weiterzuschauen. Von der linken Seite kam ein Tanklaster, der plötzlich ins Schleudern kam. Der LKW-Fahrer verlor die Kontrolle über seinen Wagen.Tylers Vater sah zwar noch, wie das LKW auf ihn zukam, konnte aber nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Die Mutter bekam das ganze nicht mit, weil sie wie der kleine Tyler schlief. Lachesis stoppte für einen kurzen Moment das ganze Geschehen und erklärte ihm einige Dinge: "
Das war am 24.Dezember 1983, eine Woche nach deiner Geburt. Deine Eltern wollten mit dir zu deinen Großeltern fahren um Weihnachten zu feiern. Doch dazu kam es eigentlich nie, da du und deine Mutter an diesen Abend verunglückten. Aber bevor du uns jetzt fragst, warum es doch anders kam und du doch am leben geblieben bist, will ich dir nun jenes zeigen".Ohne ein Kommentar ging er wieder durch ein weißes Zeitloch und landete im alten Haus der Carrendoors. Er sah wie sein Vater alleine und total am Boden zerstört vor dem Weihnachtsbaum stand. In seiner Hand hatte er zwei Geschenke die für Tyler und seine Frau waren. Er ging auf die Knie und weinte bitterlich. Tylers Vater konnte den 26. Dezember nicht ohne seine liebsten Feiern. Immer wieder betete er zu Gott und wünschte sich seine Familie zurück.
Lachesis stoppte wieder das Geschehen, "Wie
du siehst, war dies eine Vergangenheit ohne deine Mutter und dir Tyler. Wir
die drei Schwestern des Schicksals hörten seinen Gebete und wir wussten, dass
dein Vater ein guter Mensch war und deshalb kamen wir am selben Abend zu ihm.
Da wir die Zeit zurückdrehen mussten und somit für eine kure Zeit das Tor zum
Himmel und zur Hölle öffneten, versprach dein Vater für die veränderte
Zukunft und seine Folgen zu haften.
Aus der Hölle entkamen böse Kreaturen, Dämonen und sie wurden wieder als Menschen wiedergeboren. Aber nicht nur Dämonen kamen zurück auf die Welt, sondern auch besondere Krieger mit besonderen Fähigkeiten wurden Wiedergeboren. So wie du Tyler. Dein Vater versprach uns, dass du dafür sorgen wirst, dass die Dämonen und Geister zurück in die Hölle kommen. Naja und nun ist die Zeit gekommen. Die schlafenden Dämonen sind in den menschlichen Körper erwacht und trieben ihr böses Spiel auf der Welt..
Und seit kurzem hast du nun auch deine Fähigkeit. Du kannst tote Menschen sehen oder besser gesagt, die Vergangenheit und Zukunft bestimmter Personen sehen. Deine Aufgabe ist, wie Justitia die Unschuldigen zu Beschützen und für Recht und Ordnung zusorgen".
Sprachlos stand Tyler vor den drei jungen Damen. Aus ihm kam kein Wort mehr. Atropos strich ihm über die Wange und sprach zu ihm, "Wenn die Zeit gekommen ist, werden alle Fragen beantwortet, aber bis dahin müssen wir leider Schweigen. Es ist dein Schicksal und ich weiß das du deine Sache gut machen wirst, mache einfach das was du am besten kannst, setze dich für die Unschuldigen ein. Und nun musst du wieder aufwachen, denn es ist schon kurz nach 6 Uhr".....
Schweißgebadet wachte Tyler in seinem Bett auf. Ava kam von der Küche ins Zimmer um nach ihrem Freund zu schauen. Sie setzte sich auf des Bett und fragte ihn, ob er schlecht geträumt hätte, denn im Schlaf hätte er ziemlich viel geredet. Er schüttelte zögerlich den Kopf und ging aus dem Zimmer.
Im Bad blickte er in den Spiegel und
dachte über den Traum nach. Er war total verwirrt. So einen komischen Traum
hatte er noch nie gehabt. Die ganze Sache mit den Dämonen und Auserwählte
bereitete ihm Kopfschmerzen, . Tyler brauchte an diesem Morgen länger als sonst im Bad,
da er mit seinen Gedanken irgendwo anders war. Dies merkt auch Ava und hakt
nach.
"Schatz also wenn dich etwas bedrückt, dann sag mir das bitte. Wir sind schon seit 5 Jahren zusammen. Ich kenne dich ziemlich gut und so seltsam hast du dich seit langem nicht mehr verhalten.", Der Anwalt unterbrach seine Freundin und meinte, dass es ihm gut ginge.
Ohne zu Frühstücken verließ er die Wohnung und fuhr in die Kanzlei. Sein Arbeitskollege Jason Mc Gellegar begrüßte ihn und fragte Tyler, was nun mit seinem Fall wäre. Doch auch ihm gab er keine wirkliche Antwort. Er ging direkt in sein Büro. "Oh mein Gott. Was ist das bloß für ein Morgen",.. schnaufte der Anwalt und griff nach der Akte seines Mandanten. Er schaute sich das Bild von der Pfarrerstochter Rachel Kingston an.
Das Telefon klingelte. Vor Schreck lies er das Bild fallen, "Hey Carrendoor, da will dich jemand von der Psychiatrie sprechen. Es geht um deinen Mandanten. Soll ich durchstellen?". Tyler nahm das Gespräch entgegen. "Guten Morgen Mr Carrendoor, ich bin der Pfleger von William Folks, Peter Right wir haben gestern miteinander gesprochen. Können sie sich an mich erinnern? Ich muss ihnen leider mitteilen, dass William Folks nicht mehr am leben ist. Er hat sich in seinem Zimmer erhängt. Somit ist hat sich ja ihr Fall erledigt, das Schicksal war wohl schneller als der Elektrostuhl", lachte Peter Right und verabschiedete sich von Tyler.
Verärgert über den Verlust seines Mandanten, schmiss
er die Akte von William Folks gegen die Wand. Dabei fiel die Kette zu Boden
und der Anhänger zerbrach in Stücken. Ein weißes Pulver kam zum Vorschein.
Tyler kniete sich hin und griff nach der Kette. Er nahm etwas von dem
weißen Pulver und roch daran. "Das riecht
ja verdammt nach Dope. Da will mir mal einer Sagen, dass es
keine
gute Verstecke für diese Drogen gibt! Hat das Mädchen etwa Drogen genommen?",
flüsterte der Anwalt und sah den Fall mit ganz anderen Augen.
Er nahm den Hörer in die Hand und rief Ethan an, "Hey Ethan jetzt rate mal was ich entdeckt habe. In dem Anhänger von Rachel Kingston war Dope. Ich glaube, dass der Vater unschuldig im Gefängnis war. Könntest du mir Informationen zu dem Fall und dem jetzigen Wohnort von Mister Kingston zufaxen? Danke".
Ethan verstand zwar nicht, weshalb er sich plötzlich für Kingston interessierte, tat ihm aber diesen Gefallen. Der Polizist war immer derjenige, der ihm bei Recherchen geholfen hatte und war meist die Informationsquelle für offene Fragen.
Jason MC Gellegar, der nicht gerade als bester Arbeitskollege von Tyler galt, kam in Tylers Büro als er von dem Selbstmord von Mister Folks erfuhr: "Tja da hast du wohl dieses Mal kein Glück gehabt mit deinem Mandanten. Er war von vorne rein Schuldig, aber du musstest ja unbedingt diesen Fall übernehmen.. Ich bin gespannt, was der Boss dazu sagen wird.". Als Jason mit seiner Moralpredigt fertig war, ging er wieder aus dem Zimmer...
Endlich
bekam er per Fax die Informationen die er haben wollte. Tyler packte seine
Sachen und verließ sein Büro. Tyler fuhr in ein Wohnviertel und
blieb vor einem weißem Haus stehen. In diesem Haus wohnte Mister Kingston und
insgeheim hoffte, der 25-jährige auf alle Antworten auf seine Fragen. Er
stieg aus dem Auto aus und klopfte an der Tür. Ein Herr, der zwischen 40 und
50 Jahre alt war öffnete die Tür.
Der junge Anwalt stellte sich vor und fragte ihn, ob er kurz mit ihm reden könnte. Zögerlich bat Mister Kingston in das Haus und setzte sich mit Tyler ins Wohnzimmer. "Sie sind der Vater von Rachel Kingston gewesen und ich weiß, dass sie unschuldig ins Gefängnis mussten. Ich bin hier um Ihnen zu helfen, aber dafür bräuchte ich ihre Hilfe"..
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